loved and lost

Gestern morgen also war es soweit.

Ich hatte ja keine Ahnung, was dieser Tag mit sich bringen würde…!!

Eine Ausstellung wollten wir besuchen. Alles geplant, mit Kind und Kegel auf zum „Familienausflug“ und vielleicht / wahrscheinlich würden wir dort auch ein paar nette Leute treffen, die wir kennen oder kennen lernen.

Ok, soweit so gut.

Ich hab die Rechnung so nicht aufgemacht, denn als wir ankamen, war mir ziemlich schnell sehr eindringlich bewusst, dass diese Bilder, dieser Künstler. nicht so alltäglich sind, wie ich es vielleicht für eine Ausstellung in Werne vermutet hätte.

Diese Bilder – egal, wie doll sie auf dem PC doch wirken, sind gedruckt einfach eine ganz andere Liga.

Gedruckt und mit dem kreativen Dunst noch überzogen.. und mit einer Musik in meinen Ohren – das war eine Kombination, die insgesamt einfach alles verändert hat. Mich zurück auf die Spur gebracht hat.

Wie soll ich denn das nur in Worte fassen?! Ehrlich. Das kann ich nicht.

Am besten: Ihr fahrt selbst hin. Noch bis zum 25. November im Stadthaus in Werne!

Alleine und mit dem Soundtrack von Dan auf den Ohren und genießt diese Kunst, die so tief trifft.

This, too, shall pass

 “Nothing is permanent in this wicked world, not even our troubles.”

Charlie Chaplin.

Nichts, aber auch rein gar nichts bleibt, wie es ist. Das Leben bedeutet Veränderung. Immer.

Gute Zeiten werden gehen und schlechte Zeiten bleiben nie für immer.

Das bedeutet für mich: ich würdige den Moment wie es nur irgendwie möglich ist und lebe, lebe! so gut es geht.

Alles hat seine Zeit und dieses „JETZT“ ist kostbar.

Ich glaube, all dies sind auch Gründe, warum sich für mich alles um die Fotografie dreht.

Es ist wie ein Wimpernschlag, ein Zeugnis des Augenblicks. In dieser Momentaufnahme steht die Zeit einfach still.. und hach, wie poetisch könnte man da werden…

Bin ich aber nicht.

Sorry. 😉

Darum gibt´s zu den heutigen Bildern einfach ein bisschen Musikuntermalung:

 

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Ich wünsche Euch einen ganz wunderbaren Abend.

Lieblingsgrüße

Eure Esther

 

 

Das Bild hängt schief

Zwei Jahre lang hingen bei uns 4 leere Ikea Rahmen im Korridor.

Ja, ja.. ein Haushalt mit 2 (+2) leidenschaftlichen Fotografen hat leere Rahmen an den Wänden….

Weil wir uns halt einfach nicht entscheiden konnten, welche Bilder wir dort für unsere Gäste zeigen wollten und gleichzeitig aber auch finden, dass Bilder etwas sehr persönliches sind, besonders im eigenen Heim..!!

Wenn ich mir die Bilder ansehe, die jetzt bei uns an den Wänden hängen oder auf dem Sideboard stehen, so wandelt es sich immer mehr von gekauften Standardwerken (ja, ja, auch sowas haben wir auch noch) hin zu unserer ganz eigenen Kunst.

Jetzt hängen im Haus verteilt die Bilder, die uns persönlich viel bedeuten. Etwa von den Kindern (Überraschung!!), von unserer Familie und eine riesige Leinwand über dem Sofa mit einem Foto vom ersten, gemeinsamen Urlaub ❤ .

Vor kurzem durfte ich bei Saal Digital testweise einen Dibond drucken lassen. Auf dem sind aber nicht unsere Lieblingsmonstermomente zu sehen, sondern ein sehr liebenswertes Brautpaar, welches wir im Mai an ihrem großen Tag begleiten durften.

Dieses Bild ist definitiv eines meiner Lieblingsbilder von diesem Tag, weil es so abstrakt, schlicht und elegant ist und gleichzeitig wahnsinnig viel Verbundenheit ausstrahlt.

 

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Herrlich, oder? Ich bin total verliebt.

Generell finde ich Bilder viel schöner, wenn man sie in den Händen hält. Umso wichtiger, dass dann auch die Qualität stimmt.

Ich habe dieses Bild wieder bei Saal-Digital drucken lassen und bin jedes Mal wieder total erstaunt, wie schnell und vor allem: wie gut die sind.

Ruck – Zuck war das Bild da und die Qualität ist beeindruckend. Außerdem: das Ding ist witterungsbeständig. Wir könnten also theoretisch unsere Galerie im Garten erweitern ..

In dem Flur sind mittlerweile übrigens 4 schwarzweiß Prints zu sehen.

Als Andenken an unsere Anfangszeit wunderschöne Landschaftsbilder von Markus und meinem kleinen Streetprojekt.

Lieblingsgrüße

Eure Esther

 

 

Inspiration

Was inspiriert Euch? Und „wie“ inspiriert Ihr Euch?

Ist es immer ein Gefühl von „ja, DAS gefällt mir“ oder „genau so – genau SO muss es sich anfühlen..“ ? Oder ist es eher eine Art leise Sehnsucht, die flüstert, welchen Weg Ihr eigentlich gehen solltet?

Ich habe bzw. hatte ganz, ganz lange das Gefühl, dass es die meiste Zeit so ist: wir laufen blind und taub durch die Welt und der Alltag frisst alles, was auch nur zaghaft wagt zu keimen.

Und ich habe das viel zu lange zugelassen und darum entschieden, genau das sein zu lassen. Mit dieser Entscheidung hat sich viel verändert und Inspiration und Liebe fließt durch mich hindurch, unaufhaltsam, wie ein Fluss, den man – wenn überhaupt – nur kurz aufhalten kann.

Und dann… dann sind da diese kleinen Augenblicke, die uns entzücken.

Kennt Ihr die Kolumne von Meike Winnemuth? Ich liebe ihre Artikel und diesen besonders! Schon allein dieser Ausdruck: „The gasp of delight.“ Und die Welt der Dinge, die wir an uns heran lassen.

Ich liebe, liebe Bilder (offensichtlich), Menschen, Texte, Musik & Geschichten. Und manchmal alles zugleich.

Letztens hatten wir ein Shooting bei Nacht und ich dachte erst: oh mein Gott. Was soll denn bitte dabei rumkommen?? Und es war einfach nur irre. Irre inspirierend, die Lichtquellen nutzen zu müssen, die vorhanden waren und daraus etwas zu machen. Die Inspiration lag also in dem Moment und ich bin immer noch völlig hin und weg von den Ergebnissen:

www.atmospheres-of-light.com
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Und dann im Auto dieser Song, am besten ganz laut..

 

Also, was inspiriert Euch? Und wie inspiriert ihr Euch?

Erzählt es mir.. ich bin schon so gespannt!

 

kleine Menschen und große Liebe.

Manchmal fällt es mir schwer, etwas in Worte zu fassen.

Eigentlich fällt es mir sogar ziemlich oft schwer, etwas in Worte zu fassen.

Warum ich also diesen Blog schreibe, weiß ich noch nicht so genau.

Und was ich damit bezwecke – ehrlich gesagt – auch noch nicht so richtig.

Macht aber nix. Denn ich weiß ganz genau, was ich mag; was ich liebe!

Und ich liebe „Liebe“!!

In diesem Fall: Familienliebe!

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Dieses Glück, das man fühlt, wenn ein Raum mehr nicht nur aus Wänden besteht.. sondern auch aus Stimmungen und Liebe und klebrigen Flecken auf (und unter) dem Tisch. Und an der Wand und all den anderen Stellen, die man nicht auf den ersten Blick vermutet.. (ich weiß, wovon ich rede 😉 )

Und verschmitzte Blicke aus Kinderaugen. Zuhause eben.

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Ich mag, wenn man sieht, dass es Liebe ist:

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Echt jetzt .. wer braucht schon Worte, wenn man mit den Augen lesen kann?

Frohe Ostern.

 

no one is you and that is your power.

no one is you

 

Dieser Satz ist so bedeutend, so wichtig, so unfassbar groß… und so richtig, wie kaum ein anderer.

Das eigene ICH wird so oft, so hinterrücks ermordet (gerne von uns selbst) oder schlimmer noch: versteckt und gedeckelt bis nichts mehr davon auf den ersten Blick sichtbar ist. Alles verschwimmt zu einem schlimmen, schlimmen Einheitsbrei, in dem kein Licht mehr zu sehen ist.

Natürlich wollen wir alle Teil von irgendetwas sein und „dazu“ gehören. Und bis zu einem gewissen Maß ist Anpassung durchaus in Ordnung und auch wichtig. Aber geht das nicht auch, wenn man einfach man selbst ist?  So, wie man ist? Inklusive aller angeschlagenen Ecken und kaputten Kanten mit Macken inklusive? Es geht. Ich weiß, dass es geht.

Nichts ist spannender und interessanter als Menschen. Finde ich. Und wie langweilig wäre es, wenn alle so ticken würden wie ich? Von wem sollte ich etwas lernen? Oder neues erfahren? Ich will wissen, was andere beschäftigt. Ich will hören, was Euch antreibt, was Euch berührt. Was ist Dir wichtig? Was magst Du? Was ist deine Sicht der Dinge? Und kannst Du akzeptieren, wenn ich anders denke?

Wenn ich fotografiere, fotografiere ich am liebsten Menschen. Und ich mag, dass kein Mensch ist wie der andere. Ich bin sogar ziemlich dankbar genau dafür!

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Egal, wen ich fotografiere: es ist mir wichtig, dass immer noch ein Teil der unverfälschten Persönlichkeit da ist. Ich will nichts zu inszeniertes oder oder aufgesetzte Künstlichkeit. Das bin ich nicht. Es muss immer echt sein. So weit es irgendwie möglich ist und ich weiß, dass es manchmal schwierig ist, sich selbst so nah zu sein.

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Die Fotografie gibt mir die Möglichkeit mich kreativ auszudrücken. Das war schon immer so. Es zeigt, glaube ich, wie spannend und vielfältig ich Menschen finde. Ich empfinde es als eine echte Bereicherung, mich mit Euch zu treffen und Euch zu sehen. Und dabei auch mich zu sehen.

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Ein Portrait zeigt immer zwei Menschen. Den, der porträtiert wird und den, der das Foto macht.

No one is you and that is your power.

No one is me and that is my power.

And love is the answer, no matter what the question is. 

 

 

oh. the places you´ll go.

Congratulations!
Today is your day.
You’re off to Great Places!
You’re off and away!

Dieses Vertrauen, dass es gut sein wird. Du kennst es. Es ist das Gefühl, das sich warm und wohlig in deinem Bauch breit macht, wenn du weißt, dass du deinen Weg gehst.

Quatsch!! Eigentlich ist da erstmal und vor allem die Unsicherheit, die mir wacklige Knie verursacht..

Wenn deine Träume dir keine Angst machen, sind sie nicht groß genug.

Nichts großartiges passiert in der Komfort-Zone, also mach dich bereit und lass es einfach fließen. Es wird gut werden. Versprochen..

Schritt für Schritt .. oder wie Mama sagt: „Groote stappjes… kleene stappjes..“ ❤

So oder so ähnlich sind meine Gedanken… Kennt Ihr, oder? Bitte sagt mir, dass ihr solche schrägen Gedanken auch habt..

Kennt ihr mein Lieblingsbuch? Das letzte Buch von Dr. Seuss „Oh, the places you´ll go“.

Keine Zeit zum lesen? Guckt es Euch an: es ist Heimat und Fernweh gleichzeitig. Ich habe es Jules tausend Mal vorgelesen und hoffe sehr, dass es ihr Mut macht, ihren Weg zu gehen und sich von eventuellen Hindernissen nicht dauerhaft umhauen lässt…

Apropos „Fernweh“ (ja, das mit den Überleitungen übe ich noch…):

Die Bilder von Sarah Lee sind dafür ein richtig gutes Beispiel. Die sind pure Sehnsucht nach dem Meer. Wenn ich diese Bilder sehe, dann kribbelt es ganz doll in mir und ich will losfahren, sofort, ab ans Meer und höre innerlich immer Smoke City mit „Underwater Love„.

Da ich die Berge, Wald und Wege mindestens genauso liebe wie das Meer, bin ich irgendwie auf Alex Strohl gekommen. Immer, wenn ich seine Bilder sehe, fühle ich mich mit der Welt verbunden.. und will wieder in die Berge. Wandern, rund um einen Bergsee. Und nach Kanada. Und nach Irland. Da war ich noch nicht..

Und damit ich weiß, wo ich noch überall hin will, gibt es diese Pinnwand bei Pinterest. Ich liebe es hier zu stöbern und neue Ideen zu finden…

Let´s be inspired:

Today is your day!
Your mountain is waiting.
So…get on your way!

 

der liebende Blick.

“I saw you were perfect and so I loved you.
Then I saw you were not perfect and I loved you even more.”

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Valentinstag, ähm.. ja.

Nicht, dass ich mich nicht freue, wenn ich Blumen bekomme. Doch, doch! Blumen sind für mich der Inbegriff an Wertschätzung und die bekomme ich auch, wenn kein Datum daran erinnert, was uns verbindet. Wir haben mittlerweile einen ganz eigenen Garten voller Pflanzen, die unsere Geschichte erzählen.. der hübsche Busch mit seinen knallroten Ästen zeigt mir viel deutlicher, was uns verbindet als es ein Dutzend Rosen es je könnten.

Vor knapp 4 Jahren ist es passiert. Ich habe mich verliebt. Es ist einfach passiert. Es war nicht geplant. Nicht gewollt. Im Gegenteil! Ich wollte damals so ziemlich alles andere, nur garantiert nicht mein Herz verlieren!! Seht ihr ja, wie weit ich damit gekommen bin 😉

Das war viel, viel zu gefährlich. Und das war es auch. Gefährlich…. Und es ist trotzdem passiert. Aus dem Nichts heraus..

Heute liebe ich Markus. Mit allem, was es bedeutet. Mit allem Kitsch. Mit allen Unsicherheiten. Mit ganz viel Mut. Und noch mehr Herz. Und ich weiß: Markus liebt mich.

Auch wenn es jetzt vertraut ist, so ist es doch nie eine Selbstverständlichkeit für mich. Das möchte ich auch gar nicht. Er gehört mir nicht und es ist ein unfassbar wunderschönes Geschenk, dass er mich jeden Tag aufs Neue mit liebenden Augen ansieht. Und lächelt. Das klingt total kitschig. Und das ist es wahrscheinlich auch…

Dieser „liebende Blick“ ist durchaus auch etwas, was ich abseits meiner Beziehung ganz oft empfinde.

Ja, immer, wenn ich Markus ansehe. Und immer, immer, wenn ich meine wunderbare Tochter ansehe. Und immer, wenn ich seine wunderbare Tochter ansehe.

Und auch immer, wenn ich mich ansehe! Das darf man nicht sagen und darum tue ich es trotzdem: ich liebe mich! Einfach, weil ich ich bin.

Und: ich liebe Menschen, die ihre Zeit mit mir/uns verbringen, damit ich/wir sie sehe/n.

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Wer braucht schon einen Valentinstag??? Love rules. Auch an allen anderen Tagen. ❤

 

das, was bleibt..

Manchmal gibt es Tage, da passiert so rein gar nichts. So überhaupt nichts. Und die sind auch schön..

Und dann gibt es Tage, da passiert etwas, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hat.

Gestern war so ein Tag.

Eigentlich habe ich nämlich tatsächlich mit nichts gerechnet.. dachte, ich würde einfach den Tag ganzheitlich auf der Autobahn verbringen, wie jeden 2. Freitag, wenn meine Tochter das Wochenende bei ihrem Vater verbringt.

Als ich gestern morgen (bei meinem 1. Kaffee von vielen weiteren) meine Nachrichten las, hat ein sehr, sehr guter Freund (und ziemlich begabter Landschaftsfotograf) mich gebeten, dass ich mir seine Seite ansehe.

Bei einem Unterpunkt im Menü „der Fotograf“ las ich dann, welche Fotografen ihn beeindruckt haben und habe direkt alle bei Google gefüttert. Ich könnte sagen, dass ich ein ziemlich schlechtes Namensgedächnis habe (was stimmt) oder einfach zugeben, dass ich keinen davon kannte (was auch stimmt): Lee Jeffries, Jake Olson und Zack Arias sind auf jeden Fall Künstler, die beeindrucken können!

Und ich habe mich gefragt, welche Fotografen ich wohl nennen würde, wenn ich an seiner Stelle wäre…

An erster Stelle ständen da ganz klar:

Anton Corbijn, Jim Rakete, Vivian Maier, Kate Parker

Ja, alle gleichzeitig 🙂 !!

..weil jeder von ihnen mich inspiriert und motiviert, immer weiter und immer mehr zu fotografieren und zu lernen und mich zu entwickeln!

Vor allem aber, weil jeder von ihnen, seinen ganz eigenen Weg gegangen ist. Und sie alle Bilder machen, Menschen sehen, die einen immer wieder treffen. Egal, wie oft man ein Foto schon gesehen hat. Es trifft. Immer und immer wieder.

 

Und wie das manchmal so ist, wenn man an etwas denkt, nimmt die Lawine ihren Lauf und plötzlich bricht es von allen Seiten ein.

Hier ein Wort, da ein Bild und es ist, als würde ich mit Inspirationen überhäuft werden.. (Mir doch egal, ob ich noch 100 Jahre im Auto sitze..)

Kurze Zeit später postet ein lieber Kollege dieses Interview mit Jim Rakete! Und wenig später sitze ich schon (wieder) im Auto, lausche diesem Gespräch und es fühlt sich an, als würde ich diesen Mann schon 100 Jahre kennen. Echt! Hört es Euch an! Ganz unabhängig davon, ob Euch seine Bilder gefallen oder nicht.

Vieles von dem, was er sagt, hat sich direkt in mein Herz gebrannt.. und ist auf jeden Fall etwas, das bleibt!

Ein Zitat hat mir besonders gefallen: „ich finde eine Überzeugung ist nicht etwas, das man über Bord schmeißt, bloß weil man sie nicht verkaufen kann.“

Wenig später im Auto lief dann noch David Bowie mit Heroes

…und jetzt bitte ich Euch: erzählt mir, welche Helden und Inspirationen Euch beeinflusst haben!!

Und für Tipps, Hörbücher, Alben oder sonstige Inspirationen für lange Autofahrten, bin ich übrigens auch immer dankbar 😉

 

www.atmospheres-of-light.com
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Diggin deep

Ich glaube, ich muss mir einfach mal den Kopf frei schreiben..

Es gibt viele Fotografen, die einen Menschen ablichten ohne dabei weitere Gedanken an dessen Person zu ver(sch)wenden. Die gibt es. Ich bin sicher, der Fotograf an der Schule meiner Tochter ist so jemand. Jemand, der einfach 2 x knipst und sich dann dem nächsten kleinen Menschen zuwendet. Und das ist okay.

Ich vermag darüber nicht zu urteilen, denn nichts liegt mir ferner als die Arbeit anderer Fotografen zu beurteilen. Grundsätzlich habe ich nämlich eines im Laufe der Jahre gelernt: die Geschmäcker der Menschen sind so verschieden, wie die Menschen selbst. Und das ist auch gut so.

Ich bin dankbar für jeden Menschen, der seine eigene Individualität feiert. Davon sollte es viel mehr geben.

Wenn ich beispielsweise Menschen portraitiere, dann versuche ich etwas von ihm einzufangen. Etwas, das nur diesem Menschen gehört. Genau in diesem Augenblick. Etwas, das ich sehen, aber nicht beschreiben kann. Ob das jetzt besser oder schlechter ist.. darum geht es gar nicht. Es ist nur meine Art, Menschen zu sehen.

Es sind die kleinen, echten Momente wie Gesten, Blicke. Manchmal ist es ein Ausdruck von Verletzlichkeit oder ebenso Stärke, Mut.. manchmal ist es unbändige Kraft, die sich mir zeigt – manchmal auch alles zu gleich.

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Ich möchte zeigen, was ich sehe. Wie ich Menschen sehe. Ich will dann nichts Gestelltes, nichts Berechnendes. Ich versuche den Dingen ihren Lauf zu lassen und vertraue darauf, dass der Moment sich finden wird. Dabei liebe ich es mit Menschen zu kommunizieren. Ich liebe es mit ihnen Zeit zu verbringen. Stelle 1000 Fragen und versuche ein wenig unter der Oberfläche zu kratzen. Irgendwie hoffe ich, dass unsere Bilder genau das zeigen.

Unsere? Ja, denn auch wenn Markus es vielleicht ein bisschen weniger emotional sieht, so ist es doch nicht weniger echt. Ich staune immer wieder, was dieser Mann mit seinen Augen (und seinem Herzen) sieht und weiß genau, das ist einer der Gründe, warum ich ihn so sehr liebe ❤

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